"Was kostet eine Website?" ist die häufigste Frage, die wir in Erstgesprächen hören — und gleichzeitig die, auf die Sie im Internet keine ehrliche Antwort bekommen. Die einen sagen "ab 500 €", die anderen "mindestens 10.000 €". Beide haben recht. Und beide helfen Ihnen nicht weiter.

Dieser Leitfaden räumt mit dem Preis-Nebel auf. Wir zeigen Ihnen, was professionelles Webdesign 2026 in Deutschland wirklich kostet — aufgeschlüsselt nach Website-Typ, Anbieter und Leistungsumfang. Mit realen Zahlen aus unserem Agenturalltag, ohne Marketing-Geschwurbel.

Die schnelle Antwort vorweg

Wenn Sie nur eine Zahl mitnehmen wollen: Eine professionelle Business-Website für mittelständische Unternehmen kostet 2026 in Deutschland zwischen 4.500 € und 15.000 € einmalig, plus 50 bis 300 € monatlich für Hosting, Wartung und laufende Optimierung. Alles darunter ist entweder ein Baukastensystem oder ein Kompromiss bei Qualität, SEO oder Technik. Alles darüber ist in der Regel ein Online-Shop, eine Web-App oder ein sehr umfangreiches Projekt mit individuellen Funktionen.

Aber diese Spanne ist bewusst breit. Warum? Weil "Website" alles bedeuten kann — von einer Einseiten-Visitenkarte bis zum mehrsprachigen B2B-Portal mit Kundenlogin. Schauen wir uns die einzelnen Kategorien an.

Was eine Website 2026 wirklich kostet: Die vollständige Übersicht

Die folgenden Preisspannen sind Richtwerte für Webdesign in Deutschland — basierend auf seriösen Freelancern und Agenturen, die sauberes Handwerk liefern. Baukasten-Lösungen und Billig-Anbieter aus dem Ausland sind bewusst nicht enthalten, weil sie andere Maßstäbe setzen (dazu später mehr).

1. Einzelne Landingpage

Preisspanne: 800 € – 3.500 €

Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit einem klaren Ziel: Anfrage generieren, Newsletter-Anmeldung, Produktvorstellung. Sie hat keinen Blog, keine Unterseiten, keine komplexe Navigation. Genau das ist ihre Stärke — und der Grund, warum sie preiswerter ist als eine vollständige Website.

Was in diesem Budget drin ist: strategische Konzeption der Seitenstruktur, professionelles Design, Copywriting für die Haupt-Inhalte, mobile Optimierung, Kontaktformular, grundlegende SEO-Einrichtung und Analytics-Integration. Eine Landingpage ist ideal, wenn Sie eine Kampagne starten, ein neues Produkt launchen oder einfach eine digitale Visitenkarte brauchen.

Vorsicht bei Angeboten unter 800 €: Hier bekommen Sie meist ein fertiges Template mit ausgetauschten Texten — keine echte Strategie, kein durchdachtes Design, keine SEO-Grundlage.

2. Visitenkarten-Website (5 bis 10 Seiten)

Preisspanne: 1.800 € – 5.500 €

Das klassische Einsteigerpaket für Handwerker, Selbstständige, kleine Kanzleien und lokale Dienstleister. Typischer Aufbau: Startseite, Über uns, Leistungen (eine oder mehrere Unterseiten), Referenzen, Kontakt, Impressum, Datenschutz. Genau das, was Google und potenzielle Kunden als Mindeststandard erwarten.

Der Preis variiert stark nach Design-Aufwand. Ein fertiges Template mit Ihrem Logo und Ihren Texten bekommen Sie in dieser Preisklasse am unteren Ende. Ein individuelles Design, professionelle Produktfotos, aussagekräftige Texte und lokale SEO-Optimierung bringen Sie eher ans obere Ende der Spanne.

Unsere klare Empfehlung: Investieren Sie hier nicht am falschen Ende. Der Unterschied zwischen 2.000 € und 4.500 € liegt meistens nicht im Design, sondern in der Conversion-Optimierung. Eine günstige Website kostet Sie im ersten Jahr mehr, wenn sie keine Anfragen generiert. Wir haben in unserem Artikel 5 Fehler, die Ihre Website Kunden kosten die häufigsten Probleme zusammengefasst, die wir bei Mittelständlern sehen.

3. Business-Website für Mittelständler (10 bis 30 Seiten)

Preisspanne: 4.500 € – 15.000 €

Das ist das Segment, in dem wir die meisten unserer Projekte sehen. Eine vollständige Unternehmenswebsite mit allen wichtigen Inhalten: mehrere Leistungsseiten, Team, Karriere, Blog, ausführliche Referenzen, FAQ, Standort- oder Branchenseiten, Kontaktmöglichkeiten.

Was diese Kategorie teurer macht als eine Visitenkarten-Website: die schiere Menge an Inhalt, die Komplexität der internen Verlinkung, die Notwendigkeit eines durchdachten SEO-Konzepts und in vielen Fällen ein individuelles Design, das zur Marke passt. Gute Business-Websites sind keine Schablonen — sie sind strategische Werkzeuge, die in ein Gesamtkonzept aus Vertrieb, Marketing und Kundenservice eingebunden werden.

In unserem Agenturalltag liegt der Durchschnitt für solche Projekte bei rund 8.000 bis 10.000 €. Nach oben wird es, wenn individuelle Funktionen dazukommen: Kundenbereich, Terminbuchung, Angebotsrechner, API-Anbindungen an CRM-Systeme oder ERP.

4. Online-Shop (E-Commerce)

Preisspanne: 3.500 € – 80.000 €+

Hier wird die Spanne absurd breit — aus gutem Grund. Ein kleiner Shop mit 20 Produkten auf Basis von Shopify oder WooCommerce kostet eine Größenordnung weniger als ein individuelles Shopware- oder Magento-Projekt mit komplexer Produktkonfiguration, Zahlungsanbindung und Warenwirtschaft.

Grobe Orientierung für 2026:

  • Shopify-Einsteigershop: 3.500 € – 8.000 € (plus Shopify-Gebühr)
  • WooCommerce-Shop mittlere Komplexität: 6.000 € – 20.000 €
  • Shopware 6 Professional: 15.000 € – 40.000 €
  • Enterprise-Shop mit ERP-Anbindung: 40.000 € – 200.000 €+

Für die meisten Mittelständler, die einen Online-Shop starten wollen, liegt der sinnvolle Einstieg bei 8.000 bis 15.000 €. Darunter fehlen meistens entscheidende Basics wie saubere Produktdaten-Struktur, rechtssichere AGB-Einbindung oder funktionierende Google-Shopping-Integration. Wenn Sie komplexere Anforderungen haben, sprechen wir von einer individuellen Web-App-Lösung.

5. Custom Web-App oder Kundenportal

Preisspanne: 20.000 € – unbegrenzt

Wenn Sie ein Kundenportal brauchen, eine individuelle SaaS-Lösung, einen komplexen Konfigurator oder eine interne Anwendung, verlassen Sie den Bereich "klassisches Webdesign" und betreten Software-Entwicklung. Die Preise beginnen realistisch bei 20.000 € für einen funktionierenden Prototyp und skalieren nach oben je nach Umfang.

Web-Apps werden in der Regel nicht pauschal angeboten, sondern agil entwickelt — oft in Sprints mit festem Tagessatz. Rechnen Sie mit 800 bis 1.400 € pro Entwicklertag bei seriösen deutschen Anbietern.

Einmalkosten vs. laufende Kosten: Der Unterschied, der Budgets sprengt

Einer der häufigsten Fehler bei der Website-Planung: Unternehmer budgetieren die einmaligen Entwicklungskosten, vergessen aber die laufenden Ausgaben. Und die sind nicht trivial.

Was Sie einmalig zahlen

  • Konzeption und Strategie: 10–20 % des Gesamtbudgets
  • Design und UX: 20–35 %
  • Entwicklung und Umsetzung: 30–45 %
  • Content-Erstellung (Texte, Bilder, Video): 10–25 %
  • SEO-Grundlagenpaket: 5–15 %
  • Projektmanagement: 5–10 %

Seriöse Anbieter schlüsseln ihr Angebot auf. Wenn Sie nur eine Pauschale sehen, fragen Sie nach — es ist Ihr gutes Recht zu wissen, wofür Sie bezahlen.

Was Sie monatlich oder jährlich zahlen

  • Domain: 10–25 € pro Jahr (eine .de-Domain bei einem deutschen Registrar)
  • Hosting: 5–80 € pro Monat je nach Performance-Anforderung
  • SSL-Zertifikat: heute meistens im Hosting enthalten (Let's Encrypt)
  • E-Mail-Postfächer: 2–8 € pro Postfach / Monat
  • Technische Wartung und Updates: 50–300 € pro Monat
  • Backups und Monitoring: 15–50 € pro Monat
  • Content-Pflege: variabel, oft 200–800 € pro Monat — mehr dazu auf unserer Seite zu Online-Marketing
  • SEO-Betreuung: 400–2.500 € pro Monat für echte Optimierungsarbeit
  • Rechtliche Updates (Datenschutz, Impressum): einmal pro Jahr ca. 100–300 €

Unterm Strich: Eine gepflegte, rechtssichere und technisch aktuelle Business-Website kostet Sie 2026 im laufenden Betrieb zwischen 80 und 500 € pro Monat, wenn Sie sie selbst mit Inhalten füttern. Mit SEO- und Content-Unterstützung durch eine Agentur sind es eher 600 bis 2.000 €.

7 Faktoren, die den Preis Ihrer Website bestimmen

Warum kostet ein Projekt 4.000 € und das nächste 14.000 €, obwohl beide "eine Unternehmenswebsite" sind? Diese sieben Hebel erklären fast jeden Preisunterschied.

1. Seitenanzahl und inhaltliche Tiefe

Eine Website mit 8 Seiten ist nicht halb so teuer wie eine mit 16 Seiten — sie ist eher ein Drittel so teuer. Denn der große Aufwand sitzt in der Grundkonzeption, im Design-System und in der technischen Basis. Jede zusätzliche Seite darauf aufzusetzen, geht schneller. Wer also schon jetzt weiß, dass er 20 Leistungsseiten braucht, sollte sie gleich mit einplanen — nachträglich wird es oft teurer.

2. Design-Aufwand: Template, Theme oder individuell

Das größte Preis-Stellrad. Ein fertiges Theme (ob in WordPress, Webflow oder HTML) können gute Entwickler in wenigen Tagen auf eine Marke anpassen — Kostenfaktor: niedrig. Ein individuelles Design, das von einem Screen-Designer im Figma entworfen, mit Ihnen iteriert und dann umgesetzt wird, dauert 40 bis 120 Stunden. Bei 80–120 € pro Stunde sind das schnell 3.000 bis 14.000 € allein fürs Design.

Unsere Erfahrung: Für die meisten Mittelständler reicht ein hochwertiges Semi-Custom-Design — also ein solides Grundgerüst, das individuell auf die Marke zugeschnitten wird, ohne jedes Pixel neu zu erfinden. Das spart deutlich Budget und liefert trotzdem ein professionelles Ergebnis.

3. Content: Texte, Bilder, Video

Viele Kunden unterschätzen den Aufwand für Inhalte massiv. Professionelle Webtexte kosten 80 bis 250 € pro Seite, gute Produktfotos 300 bis 1.500 € pro Shooting, ein kurzes Image-Video 1.500 bis 8.000 €. Wer diese Posten ignoriert, landet mit einer "fertigen" Website da, wo er gestartet ist: mit Platzhaltertexten und Stockfotos. Und genau das sieht Google — und straft es ab.

4. SEO-Umsetzung von Anfang an

Viele günstige Angebote werben mit "SEO-optimiert". In der Praxis bedeutet das oft: ein Plugin wurde installiert. Echte technische Suchmaschinenoptimierung bedeutet durchdachte URL-Struktur, sauberes Schema-Markup, optimierte Core Web Vitals, Mobile-First-Code, interne Verlinkungsstrategie und pro Seite recherchierte Keywords. Das kostet Zeit, und Zeit kostet Geld. Rechnen Sie für eine seriöse SEO-Grundlage mit 500 bis 3.000 € zusätzlich zum reinen Webdesign.

5. Funktionen und Integrationen

Ein Kontaktformular ist günstig. Ein Kontaktformular mit Konditionslogik, DSGVO-konformer Dateiupload-Funktion, Anbindung an Ihr CRM und automatischer Weiterleitung an verschiedene Teams — das ist ein eigenständiges Entwicklungsprojekt. Gleiches gilt für Terminbuchungen, Kundenlogin-Bereiche, Mehrsprachigkeit, Mitgliederbereiche, Payment-Integrationen und alles, was über "statische Inhalte anzeigen" hinausgeht.

6. Mehrsprachigkeit

Jede zusätzliche Sprache erhöht den Aufwand um 15 bis 30 %. Nicht nur wegen der Übersetzung (die kommt obendrauf), sondern wegen der technischen Umsetzung: hreflang-Tags, separate SEO-Strategie pro Markt, saubere URL-Struktur. Wer mit zwei Sprachen plant, sollte das unbedingt von Anfang an ansagen — nachträglich eingebaut wird es immer teurer.

7. Rechtssicherheit und DSGVO

2026 ist das kein optionales Extra mehr. Cookie-Consent, korrektes Impressum, datenschutzkonforme Formulare, keine Google-Fonts von externen Servern, sauber eingebundene Tracking-Tools — all das muss stimmen, sonst kommt irgendwann die Abmahnung. Seriöse Anbieter denken das von Anfang an mit und stellen es Ihnen in Rechnung. Das sind in der Regel 300 bis 900 €, die Ihnen im Ernstfall das Zehnfache sparen.

Wer bietet was an? Der ehrliche Anbieter-Vergleich

Der Preis für Ihre Website hängt massiv davon ab, wer sie baut. Hier die vier Hauptkategorien mit ihren Stärken, Schwächen und typischen Preisen.

Baukasten-Systeme (Wix, Jimdo, Squarespace, Webflow)

Kosten: 10–50 € pro Monat, plus optional 500–3.000 € für Einrichtung durch einen Dienstleister.

Baukästen sind besser als ihr Ruf — für den richtigen Einsatzzweck. Für einen Einzelunternehmer, der eine digitale Visitenkarte braucht und die Seite selbst pflegen will, sind Wix oder Squarespace eine legitime Option. Sie bekommen modernes Design, technisch solide Grundlagen und einfache Bedienung.

Die Grenzen werden sichtbar, sobald Sie SEO ernst nehmen, individuelle Funktionen brauchen oder die Seite performant laden soll. Baukästen sind bewusst auf Einfachheit gebaut — das bezahlen Sie mit Einschränkungen bei Technik, Geschwindigkeit und Anpassbarkeit. Wer mehr als eine Visitenkarte will, stößt schnell an die Decke.

Freelancer

Kosten: 40–120 € pro Stunde, typisches Projekt 1.500–8.000 €.

Freelancer sind die beste Wahl, wenn Sie ein klar definiertes Projekt haben und jemanden brauchen, der es schnell und kompetent umsetzt. Sie arbeiten schlanker als Agenturen, haben niedrigere Overheads und sind oft technisch hervorragend. Was Sie bei einem Freelancer selten bekommen: strategische Beratung, Copywriting auf Agenturniveau, systematische SEO-Betreuung und langfristige Begleitung über das Projekt hinaus.

Unsere Empfehlung: Freelancer sind ideal, wenn Sie bereits wissen, was Sie wollen, und keine komplette Begleitung brauchen. Wenn Sie Strategie und Umsetzung aus einer Hand brauchen, ist eine Agentur in der Regel effizienter — auch wenn die Stundensätze höher aussehen.

Webdesign-Agenturen

Kosten: 80–180 € pro Stunde, typisches Projekt 4.500–25.000 €.

Agenturen sind teurer, weil sie mehr bieten: ein Team aus Strategen, Designern, Entwicklern, Textern und SEO-Spezialisten. Sie denken in Gesamtkonzepten statt in einzelnen Tasks, begleiten Sie auch nach dem Launch und haben Prozesse für Wartung, Weiterentwicklung und Krisenfälle.

Worauf Sie achten sollten: Die Agenturlandschaft ist heterogen. Große Agenturen in Metropolen rechnen teilweise 200 € pro Stunde ab und liefern trotzdem nur Standardware. Kleinere, spezialisierte Agenturen bieten oft besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Und: Fragen Sie konkret nach Referenzen in Ihrer Branche.

DIY mit WordPress (oder ähnlichen Open-Source-Systemen)

Kosten: 0–500 € (ohne Ihre eigene Zeit).

Kann man machen. Muss man nicht. Wer technisch versiert ist, etwas Zeit mitbringt und keine hohen Ansprüche an Design oder SEO hat, kann mit einem Premium-Theme (50–100 €) und ein paar guten Plugins eine brauchbare Website bauen. Kostet Sie vor allem Zeit — rechnen Sie mit 40 bis 150 Stunden für ein halbwegs ordentliches Ergebnis.

Die versteckten Kosten: Sicherheitslücken durch veraltete Plugins, Performance-Probleme, die Sie nicht diagnostizieren können, DSGVO-Fallen, die Ihnen Abmahnungen einbringen. DIY ist legitim für persönliche Projekte. Für ein Unternehmen, das über die Website Kunden gewinnen will, raten wir dringend ab.

Versteckte Kosten: Was in kein Angebot gehört, aber trotzdem anfällt

Hier lauern die bösen Überraschungen. Vier Kostenpunkte, an die fast niemand denkt, bis die Rechnung kommt:

  • Stock-Fotos und Bildrechte: Professionelle Bilder von Shutterstock, Adobe Stock oder Getty kosten 10–80 € pro Bild. Eine typische Business-Website braucht 20–40 Bilder. Macht schnell 300–2.500 € extra.
  • Fachübersetzungen: Bei Mehrsprachigkeit sind professionelle Übersetzungen Pflicht — rechnen Sie mit 12–30 Cent pro Wort bei seriösen Übersetzern.
  • Anwaltskosten für AGB, Datenschutz, Impressum: Einmalig 300–1.500 €, oder Abo bei Anbietern wie eRecht24 ab 100 € pro Jahr.
  • Werbung und Marketing zum Launch: Eine Website bringt Ihnen nichts, wenn niemand sie findet. Google-Ads-Budgets beginnen sinnvoll bei 500 € pro Monat, SEO-Content braucht Monate, bis er rankt.

Unsere Faustregel: Rechnen Sie mit 15 bis 25 % Zusatzbudget auf das reine Website-Angebot — für genau diese Posten.

Woran Sie ein seriöses Angebot erkennen

Wenn Sie mehrere Angebote vergleichen, achten Sie nicht nur auf den Preis. Diese Merkmale unterscheiden seriöse Anbieter von schwarzen Schafen:

  • Transparente Aufschlüsselung. Ein gutes Angebot nennt Positionen, Aufwände und Stunden — keine einzelne Gesamtpauschale ohne Erklärung.
  • Schriftliche Leistungsbeschreibung. Was ist drin, was nicht? Seitenanzahl, Revisionsrunden, Schulung, Support-Zeitraum — alles muss benannt sein.
  • Klare Timeline. Ein professionelles Projekt dauert zwischen 4 und 12 Wochen. Wer "in 3 Tagen" fertig sein will, liefert Schablonenware.
  • Echte Referenzen. Fragen Sie nach 3–5 Referenzen, rufen Sie 1–2 Kunden an. Agenturen mit sauberem Handwerk haben kein Problem damit.
  • Nachhaltigkeitskonzept. Wie wird die Website nach dem Launch betreut? Wer pflegt Inhalte? Was kosten kleine Änderungen?
  • Eigentümerklärung. Am Ende des Projekts gehören Design, Code und Domain Ihnen — nicht dem Dienstleister. Das muss im Vertrag stehen.

Warnsignale sind Angebote deutlich unter Marktpreis, fehlende Referenzen, keine schriftlichen Verträge und besonders: "Flatrate"-Angebote, die angeblich alles beinhalten, ohne dass jemals definiert wird, was "alles" bedeutet.

Wie Sie Geld sparen, ohne an Qualität zu verlieren

Budget ist endlich. Wir verstehen das. Hier sind die Hebel, an denen Sie wirklich sparen können — ohne dass die Qualität leidet:

  • Content selbst liefern. Wenn Sie die Texte und Bilder selbst beisteuern, sparen Sie schnell 20–35 % der Projektkosten. Wichtig: die Texte müssen wirklich gut sein — schlechte Texte kosten Sie später über entgangene Anfragen mehr, als Sie gespart haben.
  • In Phasen denken. Starten Sie mit einer soliden Basis-Website und erweitern Sie später. Ein MVP-Ansatz in Phase 1 mit 8–10 Seiten, in Phase 2 Blog, in Phase 3 Kundenbereich. Das verteilt die Kosten über 12–24 Monate.
  • Semi-Custom-Design nutzen. Ein hochwertiges Grundgerüst, das individuell auf Ihre Marke zugeschnitten wird, liefert 90 % des Ergebnisses eines komplett individuellen Designs — für 40–60 % der Kosten.
  • Wartung bündeln. Statt jede kleine Änderung einzeln zu beauftragen, vereinbaren Sie ein monatliches Kontingent mit Ihrem Dienstleister. Das ist für beide Seiten planbarer und billiger.
  • Lokale Anbieter prüfen. Gute Agenturen müssen nicht in Berlin oder München sitzen. Auch in kleineren Städten gibt es professionelle Anbieter mit 20–40 % niedrigeren Preisen bei gleicher Qualität.

Worauf Sie nicht verzichten sollten: SEO-Grundlagen, Mobile-Optimierung, Rechtssicherheit, professionelle Hauptbilder. Das sind die Bereiche, in denen "sparen" sich in der Regel rächt.

Unser Ansatz: Transparente Festpreise statt Stundenabrechnung

Bei Weboa arbeiten wir bewusst mit Festpreis-Paketen statt reiner Stundenabrechnung. Warum? Weil Stundenabrechnung Sie als Kunde in eine unangenehme Lage bringt: Sie bezahlen für Prozess, nicht für Ergebnis. Und Sie haben keine Planungssicherheit.

Unsere Business-Website-Pakete starten bei 4.900 € für ein solides Grundgerüst mit 10 Seiten, individuellem Design, SEO-Grundlagen und DSGVO-Konformität. Custom-Projekte und E-Commerce-Lösungen werden individuell kalkuliert — aber immer transparent, mit schriftlicher Leistungsbeschreibung und fester Timeline.

Was wir zusätzlich mitliefern und was bei vielen Anbietern fehlt: echte strategische Beratung vor dem ersten Pixel, messbare Ziele für die Website, Conversion-Optimierung und Content-Begleitung nach dem Launch. Denn eine Website ist kein Projekt, das nach der Abnahme abgeschlossen ist — sie ist ein Werkzeug, das über Jahre wirken soll.

FAQ: Die häufigsten Fragen zu Website-Kosten

Kann ich eine professionelle Website für unter 1.000 € bekommen?

Ehrliche Antwort: Nein — zumindest nicht in Deutschland, von einem seriösen Anbieter. Für dieses Budget bekommen Sie entweder ein Baukasten-System, ein Billig-Angebot aus dem Ausland oder ein fertiges Template mit ausgetauschten Texten. Keine dieser Optionen wird Ihnen systematisch Kunden bringen. Wenn 1.000 € Ihr maximales Budget sind, ist ein Baukasten-System wie Wix oder Squarespace die ehrlichste Empfehlung.

Warum sind Angebote aus dem Ausland so viel günstiger?

Weil Löhne, Lebenshaltungskosten und Betriebskosten in anderen Ländern niedriger sind. Das bedeutet nicht automatisch schlechtere Qualität — aber es bedeutet andere Kommunikation, andere Rechtsrahmen und oft fehlende Kenntnis deutscher Besonderheiten (DSGVO, Impressumspflicht, Abmahnrecht). Wir sehen regelmäßig Kunden, die bei einem Auslandsanbieter gestartet sind und anschließend bei uns landen, um die Fehler zu beheben. Oft wäre es insgesamt günstiger gewesen, gleich einen deutschen Anbieter zu beauftragen.

Lohnt sich eine teure Website für ein kleines Unternehmen?

Ja — wenn Sie über die Website Kunden gewinnen wollen. Rechnen wir kurz: Wenn Ihre Website Ihnen einen einzigen zusätzlichen Kunden pro Monat bringt und ein Kunde im Schnitt 2.000 € Umsatz bedeutet, haben sich selbst 12.000 € Website-Investment nach 6 Monaten amortisiert. Die Frage ist nicht, ob Sie sich eine gute Website leisten können — sondern ob Sie es sich leisten können, keine zu haben.

Wie lange dauert ein typisches Webdesign-Projekt?

Eine Visitenkarten-Website: 3–6 Wochen. Eine Business-Website mit 15 Seiten: 6–12 Wochen. Ein Online-Shop: 8–16 Wochen. Ein Custom-Projekt: 3–9 Monate. Der größte Engpass ist in fast allen Projekten nicht die Umsetzung durch die Agentur, sondern die Content-Lieferung durch den Kunden — Texte, Bilder, Feedbackrunden. Wer hier schnell ist, beschleunigt das gesamte Projekt.

Was kostet es, eine alte Website aufzufrischen?

Das hängt stark davon ab, wie viel erhalten werden kann. Reine Design-Überarbeitung einer bestehenden WordPress-Seite: 1.500–4.000 €. Kompletter Relaunch mit neuem System und neuer Struktur: meistens kaum billiger als eine komplett neue Website, weil die Datenmigration und Redirect-Pflege aufwendig sind. Faustregel: Wenn Ihre Website älter als 5 Jahre ist, ist ein Relaunch meistens sinnvoller als ein Update.

Kann ich die Website später selbst bearbeiten?

Bei fast allen Systemen: ja. WordPress, Shopify, Webflow, TYPO3 — alle haben Content-Management-Oberflächen, in denen Sie Texte und Bilder selbst ändern können. Was Sie nicht selbst ändern sollten: technische Struktur, Plugins, SEO-Einstellungen. Dafür brauchen Sie weiterhin Unterstützung.

Was passiert, wenn ich den Anbieter wechseln will?

Bei einem sauber aufgesetzten Projekt: nichts Dramatisches. Domain, Hosting und Quellcode gehören Ihnen, Sie können den Dienstleister wechseln. Bei proprietären Systemen oder Auslands-Anbietern kann das schwierig werden — prüfen Sie vor Vertragsabschluss, ob Sie vollen Zugriff auf alle Assets bekommen.

Fazit: Was Sie wirklich budgetieren sollten

Wenn Sie 2026 in Deutschland eine professionelle Business-Website erstellen lassen wollen, planen Sie realistisch mit folgenden Zahlen:

  • Kleine Handwerker oder Selbstständige: 2.500–5.000 € einmalig, 60–120 € laufend pro Monat
  • Mittelständler mit mehreren Leistungen: 6.000–12.000 € einmalig, 150–400 € laufend
  • Anspruchsvolle Unternehmenswebsite mit Content-Strategie: 10.000–20.000 € einmalig, 400–1.500 € laufend
  • Online-Shop mittlere Komplexität: 8.000–25.000 € einmalig, 300–1.200 € laufend

Die wichtigste Einsicht: Eine Website ist keine Ausgabe, sondern ein Invest. Die Frage ist nicht "Was darf das kosten?", sondern "Was muss es leisten, damit es sich rechnet?". Wer das im Kopf hat, stellt andere Fragen an seinen Dienstleister — und bekommt am Ende bessere Antworten.

Wenn Sie für Ihr konkretes Projekt eine realistische Einschätzung brauchen, sprechen Sie mit uns. In einem 30-minütigen Erstgespräch bekommen Sie eine ehrliche Budget-Range für Ihre Anforderungen — kostenfrei, ohne Verkaufsdruck, mit klaren Zahlen. Und falls Ihr Projekt besser bei einem anderen Anbieter aufgehoben ist, sagen wir Ihnen auch das.